Entwicklung der Onlinekampagne "#alleEsse"

Zu Beginn der Zusammenarbeit mit der Fußballabteilung des TSV Essingen hat sich die Lautstube für diesen Kunden etwas Besonderes ausgedacht: eine Onlinekampagne, die bei jedem Essinger in Fleisch und Blut übergehen sollte. Hinter dem Hashtag #alleEsse verbirgt sich eine nette Geschichte, die die Identifikation mit dem Verein und der Gemeinde verdeutlicht. Und siehe da: Der Hashtag funktioniert noch heute, über ein Jahr später. Jeder Akteur hat schon einmal "Wir sind #alleEsse gerufen und selbst beim Jahresauftakt der Abteilung ist Abteilungsleister Siad Esber darauf eingegangen und endete mit: "Wir sind #alleEsse!" Jüngst wurde ein Flyer von der Agentur "proMac 4 U", die ebenfalls mit dem TSV zusamen arbeitet, erstellt (siehe Foto), der bei einem Heimspiel des TSV verteilt wurde. Auch hier wurde die Kampagne "#alleEsse" wieder aufgegriffen. Grund genug für uns, nochmal die Enstehungsgeschichte Revue passieren zu lassen.

 

So sieht der Artikel vom Sommer 2016 aus, der an die entsprechenden Medien verschickt und entsprechend veröffentlicht worden ist:

 

TSV startet gegen den VfR mit Online-Kampagne „#alleEsse“
Fußball-Verbandsligist wünscht sich Identifikation mit dem Verein

Essingen (tsve) – Die zweite Runde des diesjährigen Fußball-Verbandspokals ist für den TSV Essingen etwas ganz Besonderes. Der Verbandsligist tritt dann, so möchte es das Los, gegen den Drittligisten VfR Aalen an.

Doch es wird nicht nur ein sportlicher Vergleich. Die Mannen um TSV-Chef Siad Esber möchten ab dieser Saison auch in Sachen Öffentlichkeitsarbeit einen Schritt nach vorne machen, haben sich diesezüglich Hilfe in den Verein geholt und sich etwas überlegt. „Wir legen beim TSV einen hohen Wert auf Identifikation mit dem Verein. Die Spieler sollen nicht nur das Trikot spazieren tragen, sondern es auch mit Leben füllen“, sagt Esber, der selbst in früheren Jahren für den TSV kickte. Gemeinsam mit seinem neuen Sportchef Andreas Heintel und anderen haben sie sich in Essingen mitunter Gedanken dazu gemacht, wie man das auch nach außen transportieren könnte. Herausgekommen ist der Hashtag „#alleEsse“. „Im Stadtwappen der Gemeinde ist eine rote Esse (alte Feuerstelle, die Schmiede verwendet haben, d. Red.) auf gelbem Grund abgebildet, die ein Verweis auf den Namen der Gemeinde ist. Dieses Urprüngliche haben wir nun mit diesem Hashtag in die Neuzeit – sozusagen transportiert“, erklärt Heintel. Damit wolle man im Schönbrunnenstadion zum einen die Verbundenheit zur Gemeinde, aber natürlich auch zum Verein zum Ausdruck bringen, so die Verantwortlichen unisono. „Alle, die hier im Verein tätig sind, vom Würstchenverkäufer über den Platzwart bis hin natürlich zur Mannschaft, sind #alleEsse“, freut sich Esber mittlerweile über die neue Kampagne, denn anfangs war er noch skeptisch. „Ich bin nicht so ein Computerfreak und konnte nicht viel damit anfangen. Die Verbindung von Mittelalter mit Moderne aber finde ich sehr gelungen. Jetzt sage ich auch: Wir sind alleEsse“, fügt er lachend an. „#alleEsse“ soll fortan ein fester Bestandteil des TSV sein, beispielsweise auf der vereinseigenen Facebook-Präsenz oder Pressemitteilungen.

Mit diesem Hashtag haben die Essinger nun auch etwas mit dem kommenden Rivalen gemein. Beim VfR hat sich „#immerweiternachvorn“ bereits etabliert, soweit denkt man beim TSV allerdings noch lange nicht. „Wir wollen das als Start nehmen, in der Öffentlichkeit mehr wahrgenommen zu werden. Das Spiel ist der perfekte Anlass dazu. Weitere Aktionen sind dabei natürlich nicht ausgeschlossen“, fügt Heintel an. Esber sagt, dass es zwischen beiden Vereinen trotz der Nähe keine Probleme gebe, im Gegenteil: „Ich schaue mir fast jedes Heimspiel des VfR an, bin selbst ein Fan. Deswegen ist dieses Spiel auch aus diesem Gesichtspunkt ein ganz besonderes für mich. Ich glaube, dass es eng zugehen wird.“ Klingt nicht danach, als wolle man sich dem Favoriten kampflos ergeben – bei den Hashtags haben die Essinger bereits ausgeglichen.

 

 

 

Im Schönbrunnenstadion des TSV Essingen wurde jüngst bei einem Heimspiel ein Flyer verteilt, der die Onlinekampagne der Lautstube, #alleEsse, aufgegriffen hat. Das verdeutlicht zugleich, dass der Hashtag sich etabliert hat und bei den Essingern in Fleisch und Blut übergegangen ist.